"Ich werde mit der königlichen Familie gehen", entschied Ophelia für sich.
"Auf keinen Fall", erklärte Killorn und erhob sich abrupt. Eine Ader an seinem zusammengebissenen Kiefer trat hervor, als er ihr einen warnenden Blick zuwarf. Der Raum wurde kühl, als sich seine Präsenz mit Wut verdichtete. "Du willst freiwillig eine Gefangene sein? Glaubst du wirklich, dass sie dich nur zu deinem Schutz dort halten würden?"
"Das ist zumindest der Plan", erwiderte Everest.
"Ich kenne die Gier der königlichen Familie nur zu gut. Sie werden Ophelia gefangen halten, ihr das Blut aussaugen und sie unter dem Vorwand der 'Experimentierung' und Ausbeutung ausnutzen, dann warten, bis sie sich regeneriert hat, und den Prozess wiederholen", spuckte Killorn aus. "Glaubst du, ich lasse dich ein Monopol über ihr Blut gründen und alles aus dem Ruder laufen lassen? Hau ab, Everest."
Killorn zog sein Schwert, aber Ophelia blieb standhaft.